Linn Kleine, Patricia de Graat, Elias Schreml, Mohamed Mohumed
Linn Kleine, Patricia de Graat, Elias Schreml, Mohamed Mohumed

Junges LGO-Team holt vier Medaillen bei DM in Sindelfingen!

Über gleich vier Medaillen und drei weitere Top Acht-Platzierungen konnte sich das LGO-Team bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften im Glaspalast in Sindelfingen freuen. Für die Highlights sorgten dabei Patricia de Graat und Mohamed Mohumed mit dem Gewinn der Silbermedaille über 1500 bzw. 3000 Meter. Über "Bronze" konnten sich Elias Schreml und Linn Kleine freuen.

Der erste Tag der Meisterschaften im Glaspalast begann mit den Vorläufen über 1500 Meter der männlichen Jugend. U18-Läufer Elias Schreml stellte sich hier der U20-Konkurrenz und wurde in seinem Vorlauf Zweiter in 4:04,31 Minuten hinter Nicolai Christ (SG Schondorf 1846). Damit qualifizierte er sich über die Zeit für das Finale der besten Zwölf am Sonntag. In dem von Rempeleien geprägten Endlauf hielt Elias Schreml von Beginn an den Kontakt zur Spitze und eingangs der letzten Runde setzte er sich mutig nach vorne und sorgte so für einen starken Schlussspurt. Erst auf der Ziellinie wurde er noch von Maximilian Feist (VfL Kamen) und Velten Schneider (VfL Sindelfingen) abgefangen und gewann in 4:07,48 Minuten die Bronzemedaille, nur sechs Hundertstelsekunden an "Gold" vorbei.

Die drei Läuferinnen Patricia de Graat, Lara Reifers und Angelina Geitz starteten alle im gleichen Vorlauf über 1500 Meter der weiblichen Jugend. Dabei lief Patricia de Graat ein souveränes Rennen und gewann diesen Lauf in 4:40,45 Minuten und erreichte somit sicher den Endlauf. Für diesen konnten sich Lara Reifers und Angelina Geitz zwar nicht qualifizieren, doch liefen die beiden U18-Athletinnen mit 4:57,08 bzw. 4:59,25 Minuten nicht weit von ihren Bestleistungen entfernt und konnten wichtige Erfahrungen für die nächste Freiluftsaison sammeln. Im Finale bildete sich nach etwa der Hälfte des Rennens ein Führungsduo, bestehend aus Joana Staub (LC Rehlingen) und Patricia de Graat. Erst in der letzten Runde musste Patricia de Graat ihre Konkurrentin ziehen lassen, konnte sich jedoch nach 4:36,59 Minuten über den Gewinn der Silbermedaille freuen.

Zwei Medaillen über 3000 Meter

Auch die Rennen über 3000 Meter, sowohl in der weiblichen als auch in der männlichen Jugend, liefen aus LGO-Sicht erfolgreich. Mohamed Mohumed trat eine Woche nach den Deutschen Hallen-Meisterschaften der Männer und Frauen in Leipzig erneut über diese Distanz an, hielt sich jedoch zum Beginn zunächst im Feld zurück. Nach und nach überholte er einen Läufer nach dem anderen und übernahm letztlich die Führung, welche er gleich mehrere Runden halten konnte. Dann wurde er jedoch von Peer Sönksen (SC Neubrandenburg) und Steffen Ulmrich (MTG Mannheim) überholt, ehe in der letzten Runde zu einem starken Endspurt ansetzte und sich in 8:38,38 Minuten die Silbermedaille sicherte.

Linn Kleine wird erst im Mai 16 Jahre alt und startete in Sindelfingen gegen zum Teil über drei Jahre ältere Athletinnen. Davon ließ sie sich jedoch nicht beeindrucken und lief über 3000 Meter ein couragiertes Rennen. Mit neuer persönlicher Bestzeit von 9:52,42 Minuten gewann sie mit "Bronze" ihre erste Medaille bei einer nationalen Meisterschaft. Auch Mohamed Hamadi gehört noch der U18 an und hat sich erst in letzter Minute für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften qualifiziert. Er lief ebenfalls ein gutes Rennen im Vorlauf über 800 Meter und kam mit 1:59,06 Minuten nah an seine Bestzeit heran.

Top 8-Platzierungen für Zoe Jakob und Leonora Ahmetaj

Spannend ging es im Stabhochsprung der weiblichen Jugend zu. Gleich 14 Athletinnen standen in der Startliste, alle Meldeleistungen lagen eng zusammen. LGO-Springerin Zoe Jakob, die wie viele in dem LGO-Team der Meisterschaften ebenfalls noch der U18 angehört, stieg bei 3,40 Meter in den Wettkampf ein und übersprang diese Höhe im zweiten Versuch. Bei der nächsten Höhe von 3,55 Meter wechselte sie auf einen härteren Stab, musste sich an diesen jedoch erst gewöhnen, so dass sie diese Höhe erst im dritten Versuch überspringen konnte. Bei 3,70 Meter lief es dagegen deutlich besser. Zoe Jakob meisterte die Höhe gleich im ersten Versuch. Dann lag die Latte auf 3,80 Meter, die für den Schützling von LGO-Trainer Kai Atzbacher eine neue Bestleistung bedeutet hätten. Leider war diese Höhe an diesem Tag für sie zu hoch, doch vor allem der erste Versuch war nur knapp gerissen und zeigt, dass es im Sommer noch höher hinaus gehen kann. Mit 3,70 Meter erzielte Zoe Jakob ihr bisher zweitbestes Ergebnis und als Achte war sie die drittbeste U18-Springerin.

Leonora Ahmetaj war die einzige Starterin aus dem LGO-Team bei den Deutschen Jugend-Winterwurf-Meisterschaften, die im nahe gelegenen Floschenstadion ausgetragen wurden. Und sie machte es spannend. Mit 29,71 und 32,55 Meter blieb sie in den ersten zwei Durchgängen deutlich unter Wert, doch im dritten Versuch ließ die 16-jährige die 1 kg schwere Scheibe auf 39,98 Meter segeln und erreichte damit den Endkampf. Hier konnte Leonora Ahmetaj noch einmal zulegen, warf im fünften Durchgang gute 40,45 Meter und konnte mit Rang 7 einen ihrer bislang größten Erfolge feiern.

Sprint-Staffel überrascht auf Platz 6

Für eine positive Überraschung sorgte erneut die Staffel über 4 x 200 Meter der männlichen Jugend. Nach dem Titelgewinn bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften und dem Bronzerang bei den NRW-Meisterschaften gelang dem Quartett mit Leon Lutterkordt, Carl Christian Hanrath, Benjamin Bablich und Max Berger eine weitere Steigerung der Saisonbestleistung und qualifizierte sich nach 1:31,01 Minuten und der sechstschnellsten Zeit aller 34 angetretenen Staffeln für das B-Finale. Hier liefen die Wechsel noch einmal besser und so brachte Schlussläufer Max Berger nach 1:30,84 Minuten den Stab als Zweiter ins Ziel. Damit erreichte die Staffel einen starken Platz 6 in der Gesamtwertung. Auch die Staffel der weiblichen Jugend gefiel durch ein tolles Rennen und ein zufrieden stellendes Ergebnis. Als 36. der Meldeliste reiste das Quartett in den Glaspalast und konnte hier die Saisonbestleistung um rund 2,5 Sekunden auf 1:45,30 Minuten verbessern. Damit belegten Franziska Käppler, Katharina Sager, Elena Mann und Katharina Loska Platz 20. Über 400 Meter der weiblichen Jugend gelang Carla Bol mit 61,06 Sekunden eine neue Bestleistung.

Im Kugelstoßen der männlichen Jugend trat Martin Kornobis ohne große Erwartungen an. In seinem ersten Jahr der U20-Altersklasse gelang ihm in den ersten Wettkämpfen des Jahres die Umstellung von der 5 kg-Kugel aus der U18 auf dei 6 kg-Kugel der U20 recht gut und gewann in eigener Halle den Titel bei den Landesmeisterschaften. Dann konnte er jedoch krankheitsbedingt einige Tage nicht trainieren, so dass ihm vor den nationalen Titelkämpfen wichtige Trainingseinheiten fehlten. Dennoch stieß er im zweiten Durchgang mit 14,78 Meter eine neue persönliche Bestleistung und belegte damit in dem sehr gut besetzten Teilnehmerfeld Rang 12.

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