Budapest gewinnt Städtekampf knapp vor Dortmunder Auswahl

Dortmunds Sportdezernentin Birgit Zoerner brachte es als Schirmherrin des 21. internationalen Städtekampfes mit sieben Mannschaften aus sechs Nationen bei ihrer Begrüßung der Teams in der Helmut-Körnig-Halle auf den Punkt: "Gerade jetzt wo es scheint, als würde es in Europa immer mehr Gegensätze zwischen den Nationen und den Menschen geben, sind solche Veranstaltungen ungeheuer wichtig," und sie hob hervor: "Dieser Städtekampf ist mehr als nur ein sportlicher Wettbewerb. Mindestens genau so wichtig sind die Freunde, die man hier wieder trifft oder auch die Freundschaften, die immer wieder neu geschlossen werden."

In drei der sechs Alterslassen setzte sich der Dortmunder Leichtathletiknachwuchs gegen die Teams aus Budapest (Ungarn) und Novi Sad (Serben) jeweils knapp durch, konnte aber den Rückstand in den übrigen drei Kategorien nicht wett machen. Vor allem die Ungarn boten Athleten auf, die auch internationalen Ansprüchen genügen und kauften den Dortmundern gerade in den Disziplinen, in denen man gehofft hatte, punkten zu können, den Schneid ab. Dafür gab es eine Reihe positiver Überraschungen, und die Statistiker zählten zahlreiche persönliche Bestmarken der jungen Lokalmatadoren, ein Indiz für die Leistungsbereitschaft der heimischen Athleten. Vor allem in den abschließenden Staffeln zeigten sie sich gut vorbereitet.

Die Dortmunder Mannschaften der weiblichen Jugend U16 und U14 sowie der männlichen U12 gaben den Konkurrenten jeweils sehr knapp das Nachsehen, so dass der Vorsprung der Ungarn in der Gesamtwertung zuletzt auf 66 Zähler zusammen schmolz. Wolfgang Franke eine positive Bilanz zog: "Wir sind mit diesem Ergebnis sehr zufrieden, auch wenn wir gehofft hatten, den Ungarn in diesem Jahr den REWE-Pokal abjagen zu können.“

U16-Staffel musste lange Zittern

Das Dortmunder 4 x 200 Meter-Quartett weiblichen Jugend U16 wollte es in dem abschließenden Wettbewerb wissen und nutzte die Chance das Team aus Budapest noch den Klassensieg zu entreißen. Luana Ribeiro, Elyana Krisch, Victoria Isensee und Vanessa Teichmann hatten als Sieger im ersten Zeitlauf starke 1:48,11 Minuten vorgelegt und mussten bis zum dritten Lauf zittern, ob die schnellen Ungarinnen diese Zeit unterbieten würden. Als diese nach 1:48,51 Minuten ins Ziel liefen, konnten die Dortmunderinnen aufatmen, denn sie hatten nicht nur die Staffel, sondern auch die Gesamtwertung für sich entschieden. Zuvor sprintete Elayna Krisch nach schnellen 8,09 Sekunden zum 60 Meter-Erfolg. Über 800 Meter ergriff Pia Vogt schon früh die Initiative und machte Tempo, dann musste sie jedoch dem Angriff der Serbin Jovana Vitas weichen, erzielte aber mit 2:26,92 Minuten ihre bisher zweitbeste Zeit. Sehr gut hielt sich die 15jährige Dana Christmann. Sie meisterte im Hochsprung 1,50 Meter (2.) und steigerte sich im Weitsprung auf 4,95 Meter (3.).

Bei den U14-Athletinnen war dem Spurt von Kira Schröder über 800 Meter in ihrem Zeitlauf niemand gewachsen. Sie wurde mit 2:31,42 Minuten gestoppt, und das war Rang 2 und wurde mit wertvolle Punkten belohnt. Im Weitsprung landete Franca Krane bei 4,65 Meter und zählte mit Linnea Garder, Lara Wagner und Karolina Haas zur erfolgreichen 4 x 100 Meter-Staffel (54,13 Sek.). Darüber hinaus war Franca Krane mit guten 8,47 Sekunden schnellste 60 Meter-Sprinterin. Die 11jährige Lea Cvitkovic war in der U12 mit 4,34 Meter beste Weitspringerin und meisterte im Hochsprung 1,35 Meter (2.). Sina Fleischhauer erkämpfte mit 7,83 Sekunden für Dortmund den 50 Meter-Erfolg der U12.

Stabhochspringer Jonas Wolf (U16) überraschte durch seine 60 Meter-Bestzeit von 7,60 Sekunden (2.). Der trittschnelle Aaron Agbamate (U14) lieferte 8,47 Sekunden über 60 Meter (4.) ab. Über 800 Meter überraschte Max Wallinda durch 2:31,53 Minuten. Louis Robertz meisterte im Hochsprung 1,45 Meter.

Endergebnis:
1. Budapest - 787 Punkte
2. Dortmund 721 Punkte
3. Novi Sad - 541 Punkte
4. Zwickau - 454 Punkte
5. Rydultowy - 417 Punkte
6. Eindhoven - 377 Punkte
7. Lund - 229 Punkte

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