David Valentin (Foto: Pierre Ayadi)
David Valentin (Foto: Pierre Ayadi)

Bestzeiten und tolle Erfahrungen beim Berliner Halbmarathon

Rund 30.000 Läuferinnen und Läufer starteten am Sonntag beim Berlin Halbmarathon, mittendrin auch die LGO-Athleten David Valentin, Steven Orlowski, Maiko Rauschen und Zoe Straub. Mit Temperaturen zwischen 10 und 12 Grad und ohne Regen spielte auch das Wetter mit. Zwar war es zwischendurch etwas windig, doch das tat der guten Stimmung im Team und dem tollen Erlebnis keinen Abbruch. Und so verzeichneten David Valentin (1:10:31 Std.; Platz 39), Steven Orlowski (1:11:19 Std.; Platz 53) und Maiko Rauschen (1:29:48 Std., Platz 1 U20) jeweils neue persönliche Bestzeiten. Zoe Straub hatte auf der Strecke mit Seitenstechen zu kämpfen, verpasste mit 1:31:45 Std. einen neuen Hausrekord jedoch nur knapp.

Etwa die ersten zehn Kilometer des Rennens liefen David Valentin und Steven Orlowski in einer Gruppe mit Sabrina Mockenhaupt (LT Haspa Marathon Hamburg), die später das Rennen als schnellste deutsche Läuferin in 1:12:11 Stunden beendete. Dann erhöhten die beiden LGO-Läufer das Tempo und noch bis Kilometer 15 liefen sie Seite an Seite. Erst auf den letzten Kilometern konnte sich David Valentin von seinem Vereinskameraden lösen und erreichte das Ziel nach 1:10:31 Stunden. 48 Sekunden später überquerte auch Steven Orlowski die Ziellinie. Auch Maiko Rauschen und Zoe Straub liefen die erste Hälfte des Rennens gemeinsam. Nachdem Zoe Straub wegen Seitenstechen das Tempo nicht halten konnte war Maiko Rauschen anschließend auf sich allein gestellt und lief nach 1:29:48 Stunden als Siegerin der weiblichen Jugend U20 ins Ziel, Zoe Straub folgte knapp zwei Minuten später als Zweitplatzierte. Damit werden alle vier Läuferinnen und Läufer am Ende des Jahres mit ihren Zeiten in der deutschen Bestenliste zu finden sein.

Zoe Straub stellte uns anschließend noch einen Bericht aus Athletensicht zur Verfügung, den wir hier gerne veröffentlichen:

Berlin, Berlin.
Berlin empfing uns mit strahlendem Sonnenschein. Wir schnappten uns direkt in unsere Laufsachen und drehten eine erste kleine Runde durch Berlin, um für Deutschlands größten Halbmarathon auch ausgeruht und locker zu sein. Wir, das sind Maiko, David, Steven und ich, ein kleiner Teil aus der Laufgruppe um Trainer Pierre Ayadi.
Die Vorfreude war riesig und die Stadt wimmelte nur so von Läufern, die alle heiß auf die 21,0975 Kilometern waren.
Um sechs Uhr klingelte der Wecker und nach einem kurzen Frühstück machten wir uns auf den Weg. Von allen Seiten strömten die Läufer zum Startbereich der bereits gut mit Zuschauern gefüllt war. Die Stimmung war schon anderthalb Stunden vor Startschuss klasse, Sonnenschein, Musik und viele Menschen mit der gleichen Mission: RUN BERLIN! Der Streckenverlauf glich einer Sightseeingtour, begonnen beim Alexanderplatz ging es unter anderem vorbei am Brandenburger Tor, Schloss Charlottenburg, Kurfürstendamm und dem Potsdamer Platz.
Was uns anbelangte, jeder hatte sich natürlich sein persönliches Ziel gesetzt. Abgesprochen mit Pierre hatte jeder im Hinterkopf welche Zeiten möglich sind. Mindestens genauso wichtig war es aber, das Event mitzuerleben und Erfahrungen und Motivation zu sammeln. Dass wir uns vor dem Start bei den Spitzenläufern aufhalten und schließlich auch mit ihnen zusammen den Startplatz betreten durften war schon ziemlich cool.
Mit dem Startschuss ging es dann los. Von Anfang bis Ende standen Zuschauer am Rande und feuerten uns lautstark an. Dazu gab es zahlreiche Bands und Trommler die zusammen mit den Zuschauern für eine mega Stimmung und Gänsehautmomente sorgten. Als die Beine nicht mehr wollten und auch die Konzentration nachließ war die Unterstützung besonders wertvoll und gab den Kick das Ding durchzuziehen.
Der Zielleinlauf lässt dann auch alles vergessen: die Gedanken bei Kilometer 15, wenn man sich fragt wieso man sich das antut, warum man sich so quält, das Gefühl ab Kilometer 18 auf spitzen Steinchen zu laufen. All das verschwindet und macht einem riesengroßen Glücksgefühl Platz, und dem Wunsch, das Ganze nochmal zu erleben. Auf ein Neues!

Zoe Straub

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