Felicitas Merker
Felicitas Merker

Acht Medaillen bei Deutschen Gehörlosen-Meisterschaften

Bei den Deutschen Gehörlosen-Meisterschaften, die am vergangenen Wochenende in Halle/Saale ausgetragen wurden, konnten die LGO-Athletinnen Delia Gaede, Felicitas Merker und Sheila Schlechter gleich acht Medaillen gewinnen. Dabei gab es unter anderem einen Doppelsieg im Weitsprung, den Delia Gaede mit 4,91 Meter vor Felicitas Merker (4,61 m) für sich entscheiden konnte. Dabei entwickelte sich der Weitsprung gerade für Mehrkämpferin Felicitas Merker zu einem Nervenkitzel, denn der Wind drehte im Stadion ständig und ihre ersten fünf Versuche waren ungültig. Erst im letzten Durchgang sicherte sie sich "Silber". Dahinter landete Sheila Schlechter mit 4,35 Meter auf Rang 4.

Alle drei LGO-Starterinnen traten auch über 100 Meter an. Mit 13,46 Sekunden bei einem starken Gegenwind von 2,3 Meter/Sekunde gewann Delia Gaede die Silbermedaille, Felicitas Merker holte Bronze in 13,61 Sekunden. Mit 14,25 Sekunden lief Sheila Schlechter auf Platz 4. Über die doppelte Distanz erzeilte Felicitas Merker mit 27,33 Sekunden sogar eine neue persönliche Bestzeit und lief damit zum Titel vor Sheila Schlechter, die sich nach 28,41 Sekunden über die Vizemeisterschaft freuen konnte.

Und auch in den weiteren Disziplinen waren die drei erfolgreich. Mit übersprungenen 1,56 Meter gewann Delia Gaede "Gold" im Hochsprung und erfüllte damit zudem die B-Norm für die Deaflympics, den Olympischen Spielen der Gehörlosen, die vom 18. bis 30. Juli in Samsun (Türkei) ausgetragen werden. Felicitas Merker sicherte sich darüber hinaus die Silbermedaille im Kugelstoß, mit 10,30 Meter verpasste sie "Gold" lediglich um drei Zentimeter. Mit 23,31 Meter wurde sie zudem Vierte im Speerwurf.

Am zweiten Tag der Meisterschaften unternahmen Delia Gaede und Felicitas Merker zusammen mit Nadine Brutscher und Georgina Schneid (beide GSV München) einen weiteren Versuch, auch mit der 4 x 100 Meter-Staffel des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes die Norm für die Deaflympics zu erfüllen. Und nachdem eine Woche zuvor dieses Ziel beim Borsig-Meeting in Gladbeck noch knapp verfehlt wurde, konnte das Quartett mit 50,72 Sekunden die B-Norm unterbieten und verfehlten sogar nur um zwei Hundertstelsekunden die A-Norm. "Wir sind alle glücklich, dass wir es endlich geschafft haben, die Norm zu knacken," freute sich Felicitas Merker anschließend.

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