Zwei Medaillen und fünf Top 8-Platzierungen bei U23-DM

Mit einer Goldmedaille, einer Bronzemedaille und fünf weiteren Top Acht-Platzierungen kehrte das große LGO-Team von den Deutschen U23-Meisterschaften in Leverkusen zurück. In schnellen 44,86 Sekunden sicherten sich Nina Braun, Laura Siegeroth, Klara Leusch und Gina Lückenkemper mit der 4 x 100 Meter-Staffel den Sieg bei den Juniorinnen. Und nur kurze Zeit später ließen Katharina Loska, Laura Siegeroth, Patricia de Graat und Franziska Käppler die Bronzemedaille über 4 x 400 Meter in 3:48,49 Minuten folgen.

Viel Lob verdiente sich Leif Gunkel für sein taktisch kluges 5000 Meter-Rennen. Er hielt stets Kontakt zur Spitzengruppe und arbeitete sich dann mit einer ausgezeichneten kämpferischen Leistung nach vorne. 800 Meter vor dem Ziel drang er auf Platz 3 vor, den er erst in der Schlussphase preisgeben musste. Nach schnellen 14:32,10 Minuten überzeugte er als Vierter. Durch sein Medizinstudium in Göttingen kann der Werl-Soest-Sieger nur noch einmal täglich trainieren, die Hälfte dessen, was er sonst leistete. "Jetzt steht mein Studium erst einmal im Vordergrund, aber im Herbst werde ich wieder angreifen," erklärte der 21-Jährige. David Valentin hielt sich zunächst am Schluss des Feldes, machte sich nach der Hälfte der Strecke an die Verfolgung und wurde nach 14:55,58 Minuten Siebter.

Eigentlich sollte Franziska Käppler im 800 Meter-Vorlauf nur Erfahrungen in harten Rennen sammeln. Hart wurde es wirklich, denn zweimal wurde sie durch Rempeleien ausgebremst. Auf der Zielgeraden spurtete sie aber energisch auf Rang 3 und qualifizierte sich mit 2:11,71 Minuten für das Finale, auf das sie nun doch nicht verzichten wollte. Während der ersten Runde fehlte ihr dann etwas der Mut zu hohem Tempo, aber auch jetzt hielt sie sich gegen die ältere Konkurrenz sehr gut, drückte ihre Bestzeit auf 2:11,53 Minuten und belegte einen hoch zu bewertenden fünften Platz.

Christina Honsel verpasst Bronze nur knapp

Im Hochsprung der Juniorinnen sorgte Christina Honsel für eine Überraschung. Nur einen Wettkampf hatte sie bislang nach ihrer langen Verletzungspause absolvierte und qualifizierte sich auf Anhieb für die nationalen Titelkämpfe. In Leverkusen stieg sie bereits bei 1,60 Meter in den Wettkampf ein und bis einschließlich 1,74 Meter übersprang sie jede Höhe gleich im ersten Versuch. Die nächste Höhe von 1,78 Meter nahm sie im zweiten Versuch und die 1,81 Meter riss sie anschließend nur knapp. Damit stellte die 19-Jährige ihre Saisonbestleistung ein und landete auf einem guten vierten Rang.

Über 100 Meter hatte sich Nina Braun mehr erhofft. Im Vorlauf sprintete sie in 11,98 Sekunden ins Halbfinale, wo sie sich auf 11,97 Sekunden steigerte. Dennoch verpasste sie mit ihrer Zeit das A-Finale deutlich und durfte "nur" im B-Finale ran. Hier musste sie sich schließlich mit 12,00 Sekunden und Rang 9 im Gesamtranking zufrieden geben. Laura Siegeroth kam in ihrem Vorlauf mit 12,29 Sekunden an ihre Bestzeit heran, und konnte sich über 200 Meter nach tollen 24,66 Sekunden eine neue persönliche Bestmarke freuen. Damit verpasste sie die Finalteilnahme lediglich um eine Hundertstelsekunde. Nachdem Klara Leusch im 100 Meter-Sprint mit 12,38 Sekunden noch unter Wert blieb, bewies sie über 200 Meter mit Bestmarke von 24,88 Sekunden, ihre gute Form.

Laura Siegeroth erfolgreichste LGO-Athletin

Laura Siegeroth absolvierte an diesem Wochenende die meisten Rennen für die LGO. Zunächst startete sie am Samstag im Vorlauf mit der 4 x 100 Meter-Staffel. Gemeinsam mit Alina Hinkelmann, Klara Leusch und Johanna Bechthold, die in Leverkusen nach überstandener Verletzung ihr Saisondebüt gab, lief das Quartett in 46,93 Sekunden die sechstschnellste Zeit und zog damit ins A-Finale ein. Wenige Stunden später startete Laura Siegeroth im Vorlauf über 100 Meter. Am Sonntagvormittag folgten die 200 Meter in Bestzeit, ehe sie mit der Sprintstaffel - dann mit Gina Lückenkemper und Nina Braun statt Alina Hinkelmann und Johanna Bechthold - eindrucksvoll mit großem Vorsprung von 1,26 Sekunden die Goldmedaille gewann. Und nur 20 Minuten später stand Laura Siegeroth erneut auf der Bahn und holte mit der 4 x 400 Meter-Staffel "Bronze". Damit ist sie auch die erfolgreichste LGO-Athletin bei diesen Titelkämpfen.

Das 4 x 400 Meter-Quartett der Junioren mit Henrik Krause, der im Einzel mit 49,15 Sekunden unter Wert blieb, Benjamin Bablich, Johannes Herm und Mohamed Hamadi hielt sich sehr gut und belegte nach beachtlichen 3:21,85 Minuten Rang 8. Bemerkenswert, dass Benjamin Bablich und Mohamed Hamadi am Tag zuvor noch bei den westfälischen Jugendmeisterschaften in Hagen erfolgreich im Einsatz waren und sich am Sonntag der Staffel bei den U23-Meisterschaften zur Verfügung stellten.

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