Patricia de Graat
Patricia de Graat

Viele Normerfüllungen und Bestzeiten bei Meeting in Oordegem

Das IFAM Meeting im belgischen Oordegem ist Jahr für Jahr Treffpunkt vieler internationaler Läufer für schnelle Zeiten. Auch in diesem Jahr nutzten viele Athletinnen und Athleten der LG Olympia das Meeting für zahlreiche neue Bestzeiten und viele Normerfüllungen für Deutsche Meisterschaften. Mit großem Aufwand wurde die Reise nach Belgien organisiert. "Aber was ich soll ich sagen, es hat sich mal wieder gelohnt", zeigte sich LGO-Trainer Pierre Ayadi mit dem Abschneiden der LGO-Läufer sehr zufrieden.

Gleich das erste Rennen aus Dortmunder Sicht war ein voller Erfolg. Langsprinter Torben Junker absolvierte sein zweites 400 Meter-Rennen der Saison und steigerte sich auf starke 46,60 Sekunden. Damit erzielte der 24-jährige seine schnellste Zeit seit zwei Jahren und verpasste seine Bestzeit lediglich um wenige Hundertstelsekunden. In der aktuellen DLV-Bestenliste der Männer steht Torben Junker mit seiner Zeit auf Position 2.

Patricia de Graat erfüllt Norm für U20-Europameisterschaften

Anschließend startete Franziska Käppler über 800 Meter der weiblichen Jugend U20. Sie begann das Rennen mutig und war vom Start an in der Spitzengruppe zu finen. Auf den letzten 200 Metern erhöhte sie sogar das Tempo und gewann das Rennen mit neuer Bestzeit von 2:11,56 Minuten. Kurz danach startete Mohamed Hamadi in der männlichen Jugend über die gleiche Distanz. Auch er zeigte ein beherztes Rennen und wurd mit neuer Bestzeit von 1:56,32 Minuten belohnt. Damit verbesserte er seinen bisherigen Hausrekord um zwei Sekunden und erfüllte die Norm für die Deutschen Jugend-Meisterschaften. Dahinter verbessete Mats Kumpmann seine Freiluftbestzeit auf 2:08,48 Minuten.

Im Hauptprogramm lief Michael Wilms sein erstes Rennen über 3000 Meter Hindernis nach zwei Jahren und einer Achillessehnen-OP. Ziel für dieses Rennen war es, die Norm für die Deutschen Meisterschaften in Erfurt zu erfüllen und das gelang ihm mit 9:04,94 Minuten eindrucksvoll. Erst kurzfristig rutschte auch Patricia de Graat ins Hauptprogramm und startete im C-Lauf über 1500 Meter. Diese Gelegenheit wusste sie zu nutzen und arbeitete sich in dem großen Feld von 20 Läuferinnen immer weiter nach vorne. Die ersten 1000 Meter passierte sie nach 2:56 Minuten und im letzten Drittel legte sie nochmal zu und ihr Kampf bis zur Ziellinie wurde mit einer Verbesserung ihrer Bestzeit um drei Sekunden auf 4:23,78 Minuten belohnt. Damit unterbot die 18-jährige die Norm für die U20-Europameisterschaften (20. bis 23. Juli in Grosseto / Italien) und übernimmt zudem die Spitze der DLV-Bestenliste der U20. Linn Kleine startete als Jüngste im D-Lauf. Sie begann das Rennen etwas verhalten, gab dann jedoch nochmal richtig Gas, lief nach 4:34,85 Minuten ins Ziel und qualifiziert sich damit auch über diese Distanz für die Jugend-DM, nachdem sie eine Woche zuvor in Karlsruhe bereits die Norm über 3000 Meter erfüllte.

DM-Normen auch für 5000 Meter-Läufer

Spät am Abend gegen Mitternacht folgten die männlichen 1500 Meter-Läufer. Hier lief Mohamed Mohumed mutig los und hatte lediglich an der 1000 Meter-Marke eine kleine Schwächephase. Auf den letzten 200 Metern kämpfte er nochmal richtig und schob sich mit seiner Zeit von 3:50,00 Minuten auf Platz 3 der aktuellen deutschen U20-Bestenliste. Damit ist er sowohl bei der Jugend-DM als auch bei der U23-DM (17./18. Juni in Leverkusen) startberechtigt. Kidane Tewolde lief ebenfalls ein cleveres Rennen und verbesserte sich um zwei Sekunden auf 3:50,30 Minuten und hakte somit ebenfalls die Norm für Leverkusen ab. Etwas Pech hatte Elias Schreml, der in seinem Lauf innen starten musste und nach dem Start fast stürzte. Dennoch kämpfte er sich im Feld mit viel Aufwand nach vorne und konnte sich am Ende über eine neue Bestzeit von 3:55,33 Minuten freuen. Bei den Männern machten Gerwin Meier und Leon Straub ein gutes Renne. Für Gerwin Meier wurden 3:58,05 Minuten gestoppt und auch Leon Straub zeigte mit 4:02,05 Minuten, dass er wieder im Aufwind ist.

Erst um 1 Uhr nachts wurden die Läufe über 5000 Meter gestartet. Hier gefiel vor allem Fynn Schwiegelshohn, der starke 14:20,38 Minuten erzielte und damit das Ticket für die Deutschen Meisterschaften in Erfurt löste. Gleich drei Läufer konnten die Norm für die Deutschen U23-Meisterschaften erfüllen. Leif Gunkel blieb mit 14:45,68 Minuten deutlich unter den geforderten 15:00 Minuten. David Valentin lief 14:52,22 Minuten und auch Steven Orlowski erfüllte mit neuer Bestzeit von 14:52,84 Minuten die DM-Norm. Darüber hinaus trugen sich Fabian Dillenhöfer mit 14:58,00 sowie mit Patric Meinike mit 15:18,68 Minuten in die Ergebnisliste ein.

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