Liudmila Krautsova, Anastasia Klechkina und Felicitas Merker (Foto © Pit Schöler/DGS)
Liudmila Krautsova, Anastasia Klechkina und Felicitas Merker (Foto © Pit Schöler/DGS)

Felicitas Merker gewinnt Bronze bei Deaflympics!

Gleich zwei LGO-Athletinnen wurden für die Deaflympics, den Olympischen Spielen der Gehörlosen, die derzeit in Samsun (Türkei) ausgetragen werden, nominiert - und beide waren dabei äußerst erfolgreich! Felicitas Merker gewann mit 4023 Punkten die Bronzemedaille im Siebenkampf. Delia Gaede wurde Sechste über 200 Meter sowie Achte im Hochsprung. Gemeinsam liefen beide außerdem mit der 4 x 100 Meter-Staffel ins Finale.

Felicitas Merker begann den Mehrkampf furios. Mit 15,98 Sekunden über 100 Meter Hürden verpasste sie ihre fünf Jahre alte Bestzeit lediglich um vier Hundertstelsekunden und erzielte damit die zweitschnellste Zeit aller Teilnehmerinnen. Im anschließenden Hochsprung stellte sie mit 1,44 Meter ihre Saisonbestleistung ein, ehe sie im Kugelstoß mit 10,67 Meter ihre bisher beste Weite des Jahres erzielte. Mit 27,37 Sekunden über 200 Meter beendete sie den ersten Tag, auch hier lief sie die zweitschnellste Zeit im Feld und verpasste ihre erst wenige Wochen alte Bestzeit nur knapp. Den zweiten Tag eröffnete der Schützling von LGO-Trainer Uli Kunst mit 4,90 Meter im Weitsprung, ließ mit 24,88 Meter im Speerwurf eine weitere Saisonbestmarke folgen und lief die 800 Meter in 2:38,98 Minuten, ebenfalls ihre schnellste Zeit in dieser Saison. In der Addition kam die Vize-Europameisterin von 2015 damit auf 4023 Punkte und sicherte sich damit "Bronze" hinter Anastasia Klechkina (Russland), die auch schon vor vier Jahren in Sofia Gold gewann und Liudmila Krautsova aus Bulgarien. "Ich begreife es immer noch nicht, dass ich tatsächlich Bronze geholt habe," freute sich Felicitas Merker nach dem Wettkampf.

Delia Gaede glänzt mit zwei Top Acht-Platzierungen

Ihre Teamkollegin Delia Gade wurde sowohl über 200 Meter als auch im Hochsprung für die Deaflympics nominiert. Auf der Sprintdistanz konnte die 17-Jährige bereits im Vorlauf ihre persönliche Bestzeit von bisher 26,61 auf 26,52 Sekunden verbessern und sich als Drittplatzierte ihres Laufes direkt für das Halbfinale qualifizieren. Im Halbfinale musste Delia Gaede zwar gegen starken Wind von 3,0 Meter/Sekunde ankämpfen, doch blieb sie mit 26,90 Sekunden ein weiteres Mal unter der 27-Sekunden-Marke und erreichte über die Zeit das Finale. Hier bekam sie die ungünstige Innenbahn zugelost und bei noch stärkerem Gegenwind (4,1 m/sec) lief sie in 27,49 Sekunden auf einen tollen 6. Platz. "Mein Ziel war eigentlich nur das Halbfinale, umso mehr freue ich mich jetzt über den 6. Platz," berichtete Delia Gaede anschließend.

Nur eineinhalb Stunden nach dem 200 Meter-Finale stand Delia Gaede erneut auf der Bahn. Gemeinsam mit Felicitas Merker, Nadine Brutscher und Georgina Schneid (beide GSV München) lief das 4 x 100 Meter-Quartett 52,19 Sekunden und qualifizierte sich damit für das Finale der besten Acht. Leider hat sich Georgina Schneid bereits im 100 Meter-Habfinale am Oberschenkel verletzt, trat zum Staffel-Vorlauf aber dennoch an, um ihre Teamkolleginnen nicht im Stich zu lassen. Auf das Finale musste sie aufgrund ihrer Verletzung jedoch verzichten, mangels Ersatzläuferin konnte die Nationalstaffel somit leider nicht zum Endlauf antreten.

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